Taglilien am Heiderand

Taglilien Saison 2007

Es war eine schlechte Saison. Der April hatte bereits sommerliche Temperaturen gebracht, und war viel zu trocken gewesen. Die Taglilien entwickelten sich zunächst ausgesprochen gut, aber vielleicht wurden durch die Trockenheit in dieser frühen Entwicklungsphase weniger Blütenstiele mit weniger Knospen angesetzt. In den Blütenmonaten Juni und Juli hatten wir zwar durchaus akzeptable Tagestemperaturen, aber fast immer waren die Nachttemperaturen relativ niedrig. Viele Blüten hatten Probleme mit dem Öffnen, aber wenn sie dann geöffnet waren, zeigten sie oft faszinierend intensive Farben. Im Juni regnete es fast an jedem Tag, und auch der Juli brachte immer wieder Schauer. So gab es in diesem Sommer immer nur stundenweise schöne Blüten.

Ancient Reflections, Salter 1996. Fast jede Blüte in der Saison mit einer schönen Augenzeichnung. Immer gut geöffnet.

Ballroom Waltz, Salter 2002. (Bin mir nicht ganz sicher, ob ich die Fotos richtig zugeordnet habe.) Hübsch, bin gespannt, was aus den Blüten unter besseren Wetterbedingungen noch werden kann.

Blueberry Sundae, Stamile 1996. Nachdem sie schon seit 2005 in meinem Garten steht, gab es diese Saison das erste Mal Blüten. Der ausgeprägte Blauanteil in Auge und Rand hat mich erfreulich überrascht.

Capture The Vision, Grace 2000. Hat 1 Jahr Anlaufzeit gebraucht, und erst einen kleinen Stiel mit wenigen Blüten gebracht. Eine eher schwache Pflanze.

Carved Pumpkin Pie, Salter 2003. Viel Hoffnung hatte ich für die Blüten bei dem Wetter nicht. Um so angenehmer war ich überrascht, daß das sculpting so ausgeprägt war. Und auch wenig Probleme mit dem Öffnen der Blüten.

Cherry Burst, Trimmer 2003. Wieder mal ein schönes Trimmer-Rot. Schöne Blüten.

Electric Marmalade Magic, Kinnebrew 2001. Prächtige Blüte.

Changing Latitudes, Shooter 1997. Schöne Blüten, kaum Probleme. Die ersten Blüten zunächst mit etwas blassem Auge, aber dann immer ein sehr scharfes pencil-eye.

Dream Wizard, Abajian 2003. Hatte immer Probleme, die Blüten vollständig zu öffnen. Mindestens eine Petale war immer etwas aufgerollt.

Etched Eyes, Kaskel 1994. Auffällig große, flache Blüte. Das Auge war immer sehr schön, aber die Blütensubstanz könnte besser sein. Bei Regen wird die Blüte schnell matschig.

Gerda Brooker, Morss 1995.

Julie Newmar, Morss 2000.

Auf beide Blüten war ich sehr gespannt. Und sie haben mich nicht enttäuscht. Das waren highlights.

Francois Verhaert, Stamile 2001.

Janice Brown, Brown 1986.

Eine der neuesten Zuchtrichtungen bei Taglilien sind Augenmuster mit metallisch glänzenden Ringen. Diese Weiterentwicklung aus den gemusterten Augen weckte vor einiger Zeit mein Interesse und ich habe mir für meine Sammlung einige Pflanzen zugelegt. Neugierig darauf, ob sich diese Variante auch in unserem Klima zeigen würde, konnte ich in diesem Jahr das erste Mal mit Blüten rechnen.

Leider hat mir das Wetter wirklich einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es gab nur Blütenstiele mit wenigen Knospen, deren Blüten sich auch schon früh in der Saison öffneten.

BuiltWithNOF

Oceans Eleven, Petit 2004, begann schon Anfang Juni zu blühen. Es waren erstaunlich schöne Blüten, die ich zunächst unterschätzt habe. Ich habe einfach nicht erwartet, dass ich den Metallic Effekt erleben würde. Erst nach einigen Blüten bin ich darauf gekommen, sie mir mal ganz genau in der Sonne anzuschauen.

Und dann war er da! Nur sichtbar wenn die Sonne scheint und nur in einem bestimmten Blickwinkel, aber deutlich sichtbare metallisch glänzende Flecken, insgesamt als Ring. Wie aufgelegte hauchdünne Alufolie schimmerte es nicht nur, sondern glänzte flächig. Ein einmaliges Erlebnis! Denn leider folgten danach nur noch Tage mit bedecktem Himmel an dem ich den Glanz nicht sehen konnte.

Bei Spatial Anomalies, Peat 2003, war ich dann schon schlauer. Da habe ich mir schon die erste Blüte genauer angeschaut. Auch da war der Metallic Effekt zu sehen, etwas dünner, aber die übrigen Blüten fielen ebenso auf bewölkte Tage, schade.

Malachite Prism, Doorakian 1999, trieb im Frühjahr sehr eigenartig aus. Es entwickelte sich ein Blütenstiel fast ohne Fächer. Eigentlich ein Notstängel mit wenigen Knospen, aber die Blüten sahen gar nicht so schlecht aus.

New Direction, Stamile 2000, die erste Blüte zeigte sogar sog. ‘Engelsflügel’.

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